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FührungsKRAFT Zum Jahresende 2019 – Podcast Folge #055

FührungsKRAFT zum Jahresende 2019 – Podcast Folge #055

Was tut eigentlich eine gute Führungskraft, wenn das Jahr zu Ende geht? Welche Fragen sollten wir uns stellen, um aus den gemachten Erfahrungen für das neue Jahr zu lernen.

Führungskräfte 2019 - Jahresrückblick 2019

Heute melde ich mich nochmals zum letzten Podcast in diesem Jahr. Was haben wir erreicht? Mehr als 50 Podcasts sind produziert und verfügbar.
Ich sag nur: volle Kraft voraus: volle FührungsKRAFT für Führungskräfte. Das war´s. Ich bin Stefan Schulik, Führungsexperte, Unternehmer, Seminarleiter und ihr Podcast-Sprecher und Podcast-Täter (😃). Ich hoffe, Sie haben sich einige davon angehört, vielleicht sogar alle, einen nach dem anderen. Das ist auch empfehlenswert, denn teilweise bauten sie aufeinander auf.

Ziehen wir Führungskraft Jahresbilanz 2019:

So hatten wir für das Thema „Mitarbeiter-Jahresgespräche“ alleine eine Podcast-Reihe von vier Episoden hintereinander. Und diese Gespräche kommen sicher wieder und stehen auf Ihrer todo-Liste für 2020. Da können Sie als Vorbereitung gerne nochmals auf Play drücken (😃)

Menschliches Leadership“ waren sogar fünf zusammen hängende Podcasts.

Auch rund um das Thema Vorstellungsgesprächen habe ich mir fünf Sendungen gegönnt. Alles rund um den Ablauf, Struktur, Rahmenbedingungen und Inhalte sowie gute und schlechte Fragestellungen.

Jeweils zwei Podcasts gab es zu

  • „Mitarbeiter-Motivation“
  • „Kündigungsgründe von Arbeitgebern“ und als Gegenstück dazu
  • zwei Podcasts zu „Kündigungsgründe aus Arbeitnehmer-Blickwinkel“
  • Ebenso wie man „Richtig nein sagen“ kann und die Fähigkeit des
  • Zuhören“ können oder
  • Mit Zielen führen“ sowie
  • Tipps, was gute Führung ausmacht

Ich hoffe und wünsche mir, da war etwas für Sie dabei. Sie konnten die Impulse aufnehmen, idealerweise auch schon mal austesten und weitere Führungsstärke auf- und ausbauen, Ihre Führungsmuskeln trainieren und so manchen Erfolg – auch in diesem bewegten Jahr – verbuchen.

Jetzt habe ich beim letzten Podcast einen Brief an eine Kassiererin im Discounter mit eingebaut und damit eine gute und berechtigte Gelegenheit aufgezeigt, seinen eigenen Blickwinkel und Standpunkt zu hinterfragen. Und das sollten wir nicht nur einmal tun. Am Jahresende ist es auf jeden Fall gut investierte Zeit und mehr als angebracht, mit dem Blick „Zurück“ Lerneffekte für den Blick in die nahe „Zukunft“ zu transferieren.

Hier mal meine Fragen für Ihren persönlichen Review:

Habe ich meiner Ziele / Vision erreicht?

Hatte ich welche, von mir, von meinem Chef, alle Ziele erreicht, teilweise, Ziel-Erreichung zu 80%. Nimm Deine Legende in die eigenen Hände.

Wurde ich von meinen Chef mal gebremst?

Wichtig, Kompetenzen sind klar, bin ich ein Aktivposten, gehe ich über unbekannte „Grenzen“

Habe ich meinen Mitarbeiter Feedback gegeben?

Mitarbeiter brauchen das – nicht nur im Jahresgespräch. Gehen wir doch von uns aus. Wir brauchen ebenfalls Feedback. Unter Umständen muss ich es mir proaktiv holen.

Bin ich ein kalkulierbarer Vorgesetzter?

Wissen meine Mitarbeiter, wie ich ticke und denke? Ja, dann ist es gut. Machen Sie von Zeit zu Zeit eine „Regierungserklärung“.

Habe ich in den letzten 12 Monaten Fortschritte gemacht?

Bin ich gewachsen? Haben mir vorhandene Führungsprobleme Grenzen, Potentiale aufgezeigt? Gehe ich mit ihnen besser um, als noch vor einem Jahr? Wie ist meine Einstellung zu diesen Problemen? Sind es Probleme, die ich in gute Gelegenheiten wandeln konnte, besser zu werden? Bin ich in meiner Rolle gewachsen?

Habe ich den richtigen Reifegrad beim Mitarbeiter diagnostiziert?

Habe ich meinen Führungsstil entsprechend eingesetzt? Hatte ich im letzten Jahr in der Arbeit Gelegenheit, zu lernen und zu wachsen? Fachlich, Führungs-technisch, menschlich, methodisch? Nochmals: Nimm deine Legende in die eigenen Hände

Habe ich andere erfolgreich sein lassen?

„Führen heißt, … andere zum Erfolg kommen lassen“. Habe ich meine Mitarbeiter weiterentwickelt. Konnten sie sich weiterbilden? Hat sich mein Team weiterentwickelt – in meinem Sinn, Wie läuft die Zusammenarbeit. Sowas merkt man am besten, wenn etwas in Schieflage geraten ist. Wir wurde es gelöst?

Vertrauen mir meine Mitarbeiter?

Alle, keiner, wenige, viele – warum? Weiß ich es?

Wie war die Qualität meiner Entscheidungen?

Wie bin ich mit Fehlern umgegangen?

Meinen, meiner Mitarbeiter, meines Chefs, Völlig menschlich: Fehler passieren – dazu stehen wir und unterstützen uns uneingeschränkt bei der Korrektur.

Zum Schluss noch eine Fragen, ohne große Erklärungen. Sie entscheiden, ob Sie damit was anfangen können:

  • Würde ich mir folgen
  • Kenne ich meine A-Mitarbeiter
  • Konnte ich einen C-Mitarbeiter auffangen
  • Ist mir meine Führungsarbeit Last oder Lust
  • Bin ich mir meiner Führungsverantwortung bewusst
  • Ist mir der Sinn und Zweck meiner Arbeit eine Freude

So, das reicht. Genug der Impulse. Für mich ist es jetzt an der Zeit Ihnen zu Danken und Sie zu loben.

Nein, nicht dafür, dass Sie meine Podcasts gehört haben – das wäre zu einfach. Das ist zwar schön und gut, es ist mir auch eine Freude mein Führungswissen an Sie weiter zu geben, das schafft aber nur eine gute Basis, um volle FührungsKRAFT zu entfalten.

Es ist viel schöner, zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich dieser Führungsaufgabe verschreiben, sich in diese anspruchsvolle Arbeit hineinknien, die sich mit dem Hören der Podcasts fortwährend hinterfragen. Sie holen sich mit diesen Podcasts Bestätigung und neue Impulse. Sie sind offen für neue Dinge, andere Blickwinkel. Sie haben Lust – bzw. Freude daran – Ihre Führungsfähigkeiten auszubauen. Damit sind Sie auf einem guten Weg, der – solange es Mitarbeiter gibt – nicht enden wird. Als Führungskraft sind wir nie an dem End-Ziel angelangt. Ist ein Ziel erreicht, wird das nächste ins Auge gefasst. Das ist und bleibt ein Dauerauftrag an uns Führungskräfte.

Es ist schon eine sehr anspruchsvolle Arbeit als Mitarbeiter mit Personalverantwortung. Mit Menschen gut umzugehen, sie zu entwickeln, ihnen die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sie gerne zur Arbeit kommen, ihren Sinn und Zweck verinnerlich haben und beim gut sein erwischt werden. Sie treten dauernd in der Bandscheiben-Position als Arbeitnehmer und Arbeitgeber-Vertreter auf. Ob Sie wollen oder nicht. Man erwartet von Ihnen Vorbild. Das sind schon hohe Erwartungen, die man an Sie hat. Ich danke Ihnen, dass Sie diese Funktion mit Herz und Hand ausfüllen wollen – ohne in Perfektion verfallen zu müssen.

So gesehen setzen Sie meine Vision der Schulik Management Beratung um. Gute Führungskräfte in den Unternehmen zu entwickeln, damit sich der Unternehmenserfolg einstellt.

Ich wünsche Ihnen nun ein gesegnetes, gutes neues Jahr. Viel Freude bei Ihrer Arbeit, souveräne Gelassenheit auch in schwierigen Zeiten – oder gerade in solchen Phasen. Hier zeigt sich er Könner – nicht nur der Kenner.

Was auch das Jahr 2020 mit sich bringt. Wir nehmen die Herausforderung gerne an. Da braucht´s noch mehr davon – mit dieser Einstellung. Schönwetter-Kapitäne gibt es leider genug. Seien Sie aber der Fels in der Brandung, der Leuchtturm zur Orientierung, der Helfer in der Not, der Mann, der das Steuer fest im Griff hat, seien Sie ein Wegweiser, ein Macher, der zieht und andere mitnimmt.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Stefan Schulik

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Führungskräfte - Jahresende 2019

FührungsKRAFT zum Jahresende 2019

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