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Lernen Sie Aus Den Fragen Von Führungskräften – Podcast Folge #048

Lernen Sie aus den Fragen von Führungskräften – Podcast Folge #048

Fragen und Antworten rund um Mitarbeiterführung. Machen Sie Ihren eigenen Führungs-Check, wie Sie reagieren würden. Hören Sie sich einige Führungsfragen an. Was würden Sie dazu sagen? Stimmen Sie zu, Widerspruch oder nehmen Sie einfach einen neuen Denkimpuls mit.

Von anderen Führungskräften lernen - ungeplant

Hallo und guten Tag, liebe Führungskräfte. Wie schnell geht doch eine Woche vorbei. Die Zeit rast förmlich. Ich merk das immer intensiver, je älter ich werde. Früher gingen für mich – gefühlt – die Wochenenden viel zu schnell vorbei. Schon seit geraumer Zeit tun das auch die Tage zwischen den Wochenenden- also von Montag bis Freitag.

Kaum hat die Woche begonnen, fängt sie schon an, zu Ende zu gehen. Da braucht´s ein gutes, diszipliniertes, konsequentes Zeitmanagement, um dem Gefühl dieser Schnelllebigkeit  zu entschwinden.

Ich merk auch an diesen Podcasts, wie schnell eine Woche vorbei geht. Die Zeit vergeht, wie im Flug. Schon wieder Zeit, um Podcasts zu produzieren. Ja und hoffentlich haben Sie mindestens so viel Spaß beim Hören, wie ich beim Herstellen eines solchen.

Aufgrund des Feedbacks vom ersten Teil „Von anderen Führungskräften lernen“ will ich die Flexibilität in meinem Programm einfließen lassen und noch eine solche Folge ungeplanter Weise auf Spur bringen – genau genommen auf Ton-Spur bringen. Da kamen gute Rückmeldungen und Impulse, die mich veranlasst haben, nochmals meine Schatztruhe zu öffnen und diesen Podcast extra einzuschieben.

Führungsfragen und deren Antworten

Zu Beginn meines gleichnamigen Seminars „FührungsKRAFT für Führungskräfte“ dürfen meine Teilnehmer Fragen rund um Mitarbeiterführung mitbringen. Drei / vier – so als Einstieg. Hieraus kann ich schon etwas schließen, welche Schwerpunkte ich in dieser Teilnehmergruppe setzen muss. Auch muss es mir gelingen, dass die Führungskräfte, Projektleiter, Abteilungsleiter unterschiedlicher Bereiche (Vertriebsleiter, Einkaufsleiter, Produktionsleiter, Leiter Qualitätsmanagement, IT-Leiter, Personalleiter, Leiter Finanzen, auch Projektleiter usw.) am Ende des Seminars die Führungsfragen selbst beantworten.

Davon können Sie als Hörer dieses Podcasts gerne profitieren und ich gebe konkrete Antworten – aus meinem Blickwinkel.

Bisher habe ich Fragen bzw. Problem-Felder von Führungskräften behandelt wie:

  • Als Führungskraft kann man es anstellen, wie man will, man macht es nicht richtig.
  • Ich war vorher Kollege und bin jetzt deren Vorgesetzte. Das ist ein Problem für mich.
  • Mein Chef hat von Mitarbeiterführung keine Ahnung – wie gehe ich damit um
  • Ich kann keine Ziele für meine Abteilung machen, wenn ich keine von meinem Vorgesetzten bekomme.
  • Um Mitarbeiter zu führen, braucht es nur gesunden Menschenverstand

Sie finden meine Sehensweise in den beiden Folgen

Und nun geht es weiter. Ich habe mir nur drei weitere, oft genannte Führungsfragen, ausgesucht, damit ich diese etwas detaillierter beantworten kann.

  • Welche Aufgaben kann ich als Führungskraft abgeben?

Ihre Antwort! Hören Sie meine Antworten direkt im Podcast unter Folge #006

Eine weitere Frage von Führungskräften kommt oft:
Wie gehe ich mit schwierigen Mitarbeitern um?
Ihre Antwort!

Hören Sie meine Antwort im Podcast #048

Die letzte Frage heute im Podcast ist nicht ganz so einfach zu beantworten.
Das gibt mir die Gelegenheit dies nochmals für alle Antworten in Erinnerung zu rufen.

Sie hören keine perfekten, lehrbuchmäßigen Antworten. Es sind lediglich Impulse, Fragmente und gute Ideen und Ratschläge aus meinem beruflichen Alltag aus dem Coaching und aus meinen eigenen Seminaren. Es ist nicht die richtige Antwort, die ich Ihnen hier gebe. Wie könnt ich auch? Es wäre vermessen.

Ich kenne die Augenfarbe des Mitarbeiters nicht!

Ich weiß überhaupt nichts vom Kontext, vom Job-Design, von der Persönlichkeit des Menschen, von seinem Wesen, seinem Umfeld.

Und trotzdem sollen diese Hinweise Ihnen die Chance geben, einen Anhaltspunkt zu haben und damit umzugehen und daraus zu lernen. Soweit meine mir wichtige Anmerkung.

Hier nun die letzte Frage für heute:

  • Meine Mitarbeiter haben das Recht, von mir gleich behandelt zu werden. Ich will keinen bevorzugen oder benachteiligen. Wie gelingt mir das?

Ihre Antwort – längere Pause

Es gibt die uns bekannten fünf Weltreligionen:

  • Christentum (etwa 2,3 Mrd. Anhänger)
  • Islam (etwa 1,6 Mrd. Anhänger)
  • Hinduismus (etwa 940 Mio. Anhänger)
  • Buddhismus (etwa 460 Mio. Anhänger)
  • Judentum (etwa 15 Mio. Anhänger)

Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Ausprägungen von Religionsgemeinschaften. Allein in Deutschland gibt es hunderte.

Aber eines haben alle fünf Religionen gemeinsam:
Ein Gebot welches der Talmud, die Bibel oder der Pali-Kanon (Sammlung wichtigsten Schriften des Buddhismus) beinhaltet. Es lautet:

Jetzt zitiere ich als bekennender Christ den Text aus der Bibel, genauer gesagt, aus der Luther-Bibel, Matthäus 7, 12:

Handlungsempfehlung: Alles nun, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!

Das hat kein geringerer als Jesus Christus selbst gesagt. Und wer Christ ist, weiß, was er getan, gewirkt und geleistet hat – auch als Führungskraft (J)

Dieser Satz wird in die Ethik unter der Überschrift „Goldene Regel“ geführt.

Und er ist gut. Aber nicht weil wir hier in Deutschland das AGG haben. Es ist gut, wenn wir ihn als Antwort auf unsere Frage heranziehen. Wir können also sagen, behandle die Menschen so, wie Du auch behandelt werden willst. Vorausgesetzt, du willst „gut“ behandelt werden und hast keine Eigenschaften zur Selbstzerstörung.

Die goldene Regel ist also auch in der Führungslehre wirklich gut anwendbar. Nur jetzt kommt mein Einwand – nein – besser – meine Ergänzung:

Gleichbehandlung von ungleichen Menschen ist ungerecht.

Den haben Sie auch schon mal gehört.
Und der hat auch seine Berechtigung.

Und das ist kein Widerspruch. Ich prüfe mich immer wieder selbst in meinen Handlungen, in meinem Tun:

Schaffe ich es, mich in die Lage des anderen zu versetze, schaffe ich es, in seine Denkwelt einzutauchen. Auch wenn ich diese Denke ja nicht annehmen muss, aber verstehen, nachvollziehen können, sollte ich sie.

Und damit behandle ich den risikoreichen Macher doch anderes als den sicherheitsbewussten Teamplayer.
Ich behandle damit den ideenreichen Kreativ-Kopf mit ansteckender Begeisterung anders als den detailorientierten, sachbezogenen, menschenscheuen Analysen.

Wir sollten unsere Mitarbeiter nicht genau gleich behandeln, Nein – im Gegenteil, das will keiner wirklich – auch wenn er es sagt.

Die goldene Regel – eine Orientierungshilfe nicht nur für Führungskräfte

In der goldenen Regel schwingt dieser Gedanke auch irgendwie mit. Jeder hat andere Grundbedürfnisse, individuelle Motivationen und persönliche Werte. Die möchte ich als Mensch gewahrt wissen, so persönlich und individuell soll man mir begegnen und genau das sollen die Leute um mich herum auch tun.

Alles nun, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“

Ja, liebe Führungskraft: Befriedigen Sie Grundbedürfnisse ihrer Leute, schaffen Sie Rahmenbedingungen, damit sie ihre Arbeit gerne und motiviert machen, sorgen Sie für Ziele, die Sinn machen. Und damit ist das sehr „golden“ und gleichzeitig „keine Gleichbehandlung“.

Das ist meine Ergänzung zu dieser Frage:

Da gäbe es noch viele Fragen. Es ist ein unerschöpfliches Thema;

  • solange es Führungskräfte und Mitarbeiter gibt;
  • solange es Chefs und Angestellte gibt;
  • solange es Kollegen und Vorgesetzte gibt.

Und es ist gut so. Es ist wunderbar. Insbesondere wenn Sie als Führungskraft diese anspruchsvolle, großartige Führungsarbeit ausfüllen. Mit Herz, Hirn und Hand, mit Freude, statt Jammern, einfach mit dem Kredo:

Führen heißt …, … Menschen mögen (lernen)
… sie zum Erfolg kommen lassen.

Das soll auch ihre Mission sein.

Es grüßt Sie
Stefan Schulik

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