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Erfolgreiche Führungskräfte Machen – Podcast Folge #025

Erfolgreiche Führungskräfte machen – Podcast Folge #025

Führungskräfte sollen Leader sein, Mitarbeiter motivieren, zielstrebig und freundlich sein. Sie haben eine hohe soziale Kompetenz, haben Vorbildfunktion. Aber wie kommt man dorthin, um dieses gute Führungszeugnis zu erhalten. Hier erfahren Sie, in meiner Jubiläumsausgabe, was Sie dafür tun müssen.

Die FührungsKRAFT – Jubiläumsausgabe

Ich freue mich tatsächlich – mit Ihnen heute mein kleines Jubiläum zu feiern. 25 produzierte Podcasts in der Reihe „FührungsKRAFT für Führungskräfte“.

Ich schenke Ihnen auch was. Es gibt seit heute kostenlos mein E-Book zum Download.

Holen Sie sich´s und lesen Sie nach,

  • was Sie über Führung wissen wollen oder
  • was Sie schon wissen – aber wieder auffrischen wollen

Holen Sie sich´s und leiten es an Ihre Freunde und Bekannte weiter. Klar, auch ich freue mich über Ihre Empfehlung. Aber bitte nur dorthin, wo Sie auch der Auffassung sind, es bringt was (J), es wird gelesen. Wer will schon unnützes Zeug geschickt bekommen. Jeder gesunde Mensch hat eine hohe Abneigung gegen ungewollte Werbung – Sie und ich auch.

Meine Jubiläumsausgabe ist diesmal ganz einfach. Ich habe schon in der Podcast-Folge #004 mit dem Titel Führungsfrage – Was macht eine gute FührungsKRAFT aus? Danach folgende mehr als 20 weitere Podcasts rund um Mitarbeiterführung. Und aus diesen habe ich mal die „Tun-Wörter“ gefiltert und rausgeholt, die ich für wichtig halte, um aufzuzeigen, wie vielfältig, wie umfangreich, wie anspruchsvoll die Rolle als Führungskraft ist.

Es ist aber auch ein Loblied auf alle Mitarbeiter und Chefs, die gute Führungskräfte sind, die Freude am Führen von Mitarbeiter haben, die den entscheidenden Führungssinn besitzen und auch tatsächlich durch ihr TUN Menschen zum Erfolg führen und dabei Vieles richtig machen.

Hier sind sie – die Tun-Wörter mit kurzer Erklärung:

Für Ziele sorgen

Das ist eins meiner Lieblings-Todos. Wenn Sie´s nicht machen, wer dann. Ohne Ziele keine Beantwortung der Sinn-Frage. Warum sollte jemand etwas tun? Das muss klar formuliert, durchdacht und der Sache zuträglich sein. Schlussendlich sollte hier ein gewisser Nutzen – idealerweise ein Kundennutzen dahin stehen. Sorgen Sie aber bitte nicht für Ziele bzw. Zielvereinbarungen, die aus der Luft gegriffen sind, nur um welche zu haben – das nenne ich dann Sinn-Prothesen – das soll heißen, wenn es schon keinen Sinn hat, machen wir wenigsten ein Ziel daraus – das ist Illusion, das ist Nonsens. Ziele fördern die Leistungsmotivation – das ist das Ziel des Ziels.

Wenn ich jetzt alle Tun-Wörter in diesem Podcast so beschreibe, entsteht Überlänge. Ich sag´s gleich vorweg, ich gebe mir beim 25. Podcast auch ca. 25 min. Zeit – es soll Ihnen aber nicht langweilig werden. Auch hier braucht´s ja schließlich einen Kundennutzen – Ihnen muss es was bringen – einen Mehrwert.

Podcast Folge #025

Was tun gute Führungskräfte, um Mitarbeiter erfolgreich zu führen

Was tun gute Führungskräfte, um Mitarbeiter erfolgreich zu führen

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E-Book Mitarbeiterführung - Stefan Schulik

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Erfolgsrezepte für Führungskräfte

Organisieren

Das ist und bleibt eine Haupt- und Daueraufgabe von Führungskräften. Ständig kommen Änderungen, manchmal auch Änderungen der Änderungen, Sie organisieren die Arbeit, Sie organisieren sich, Sie organisieren Termine, Meetings, Abläufe.

Entscheiden

Daran mangelt es häufig – insbesondere in Besprechungen. Am Ende kommt nicht raus. Liebe Führungskraft – entscheiden Sie. Lieber ein schlechte als keine Entscheidung. Warum? Ganz einfach – eine schlechte kann man zurücknehmen oder korrigieren – keine Entscheidung nicht!

Führen

Ja, was soll ich dazu sagen. Das ist die eigentliche Tätigkeit einer Führungskraft – führen. Sich selbst führen, Mitarbeiter führen, Kollegen führen.

Entwickeln

Sie entwickeln als Führungskraft in erster Linie Menschen, Sie führen sie weiter, auf den nächsten Level, entwickeln sie in mehrfacher Hinsicht – menschlich, fachlich, methodisch, ethisch.

Priorisieren

Die Ziele fest im Blick, ihre Zeit ebenfalls – das lässt Sie fast schon spielend Prioritäten setzen. Sie wissen, auf was es ankommt. Auch wenn es Zielkonflikte gibt. Prioritäten setzen können ist die Champions-League des Zeitmanagements.

Rahmen schaffen

Wenn Sie mich schon kennen – auch aus dem Podcast #003 Hemmnisse der guten Führung wissen Sie, dass Sie ihre Mitarbeiter nicht direkt motivieren können. Aber hier die Rahmenbedingungen schaffen, damit der Mitarbeiter seine Aufgabe, seine Ziele gerne und gut erfüllen wird, da sind Sie als Führungskraft gefordert.

Vordenken

Sie sitzen an ihrem Schreibtisch – äußerlich ist nichts an Aktivität zu sehen – Sie bearbeiten gerade keine eMails, telefonieren nicht, haben keine Besprechung. Sie sitzen „nur“ da – tun quasi nichts – nichts Offensichtliches – Sie denken, Sie überlegen, welche Ziele machen für meinen Mitarbeiter Sinn. Wie gestalte ich das anstehende Mitarbeitergespräch – Sie denken vor. Wie geil ist das denn. Sie nutzen die stille Stunde.

Steuern

Wenn Sie nicht gerade Führungskraft in der Buchhaltung sind und bei dem Begriff an das Finanzamt denken, dann bedeutet das für Sie Kurs halten, Sie steuern auf ihre ausgegebenen Ziele hin, sie lenken den Prozess, geben die richtigen Impulse, Ratschläge oder Kommandos.

Budgetieren

Als junge Führungskraft hat man mir mal in einem Vortrag gesagt, dass wenn ein Mitarbeiter mit Personalverantwortung noch nie ein Budget erstellt hat, ist er noch lange keine richtige Führungskraft. Ich lass das einfach mal so stehen.

Richtung geben

Wir sind als Führungskraft kein Fähnchen im Wind. Wir haben gelernt auch gegen den Mehrheits-Strom von Meinungen und Einschätzungen zu schwimmen, wenn wir von der Richtigkeit der Richtung überzeugt sind.

Zuhören

Hinhören, genau zuhören, aktiv zuhören, Rückfragen, Zustimmen – diese Kunst zu beherrschen, lässt manche unüberwindbare Berge zu Krümeln werden. Eine schöne und gute Gabe, wenn man sie besitzt und benutzt.

Leiten

Besprechungen, Menschen und Informationen leiten, von Ideen leiten lassen und seine Leitungsfunktion leben steht hinter diesem TUN-Wort.

Halt geben

Hier passt auch das Bild des Führungsbaums ganz gut. Er gibt halt – auch in stürmischen Zeiten. Mitarbeiter können sich anlehnen oder Hilfe bei vorhandener Unsicherheit holen.

Informieren, Überzeugen, Partizipieren, Delegieren

Hier verweise ich gerne auf Podcast #012 – Führungsstil trifft Reifegrad – ein einfaches aber wirkungsvolles Modell – ich sag nur S1 bis S4 lässt grüßen.

Kommunizieren

In Verbindung stehen, miteinander reden, Kontakte knüpfen, pflegen und ausbauen. Im Gespräch bleiben – Worte folgen Taten. Hier ist eines der größten Potentiale im Führungsalltag. Oder anders ausgedrückt: Konflikte entstehen meist aus mangelnder, fehlerhafter und unzureichender Kommunikation. Wer anderes als die Führungskraft hat hier maßgeblichen Einfluss.

Nachdenken

Ist fast schon wie vorher das Vordenken – jetzt ergänzt um Erfahrungen, die wir vorher nicht hatten.

Kalkulieren

Nicht nur Zahlen, auch Reaktionen von Vorgesetzten und Mitarbeiter zu kalkulieren, reduziert so manche Überraschung. Nüchterne Zahlen zu haben sind das eine – Kalkulieren und Fakten richtig zusammen zu stellen, um aussagefähig zu sein, der Statistik tatsächlich trauen zu können, das muss man auch gelernt haben.

Planen

Ein Vorhaben, etwas Bestimmtes zu tun – da haben wir es wieder unsere TUN-Wörter. Wir müssen planen.

Analysieren

Wir analysieren Situationen, Märkte, den Reifegrad, das Verhalten eines Mitarbeiters, Kollegen und Chefs, wir analysieren ein Problem, ein Ergebnis. Es wäre ja schlimm, wenn wir nur von Vermutungen leben und entscheiden müssten. Wir brauchen eine gute Grundlage. Dafür müssen Führungskräfte analysieren können.

Anpassen

Wir passen Zielvereinbarungen an, passen uns dem Reifegrad eines Mitarbeiters an, passen uns an die Bedürfnisse und Motive unserer Mitarbeiter an. Auch passen wir mal andere an und bringe diese in Form.

Kontrollieren

Keine Ziele ohne Kontrolle – und keine Kontrolle ohne Ziele – das ist schon beim PDCA-Prozess ein integraler Bestandteil. Das müssen Führungskräfte immer wieder tun – die guten machen eine reifegradspezifische Kontrolle.

Berichten

Gehört dazu

Besprechen

Keine Besprechung ohne Agenda, fünf Phase der Besprechung – wenn beides da ist, voller Erfolg. Wenn Sie wissen wollen, wie das geht, kommen Sie in meine gleichnamigen Seminare „FührungsKRAFT für Führungskräfte“ – hier ist es das SMB-K2-Komplett-Seminar – 8 Tage volle Führungspower. Dort lernen und üben wir effektives Besprechungsmanagement.

Anerkennen

Spricht für sich

Interesse zeigen

Hier betone ich nur – „ehrliches, aufrichtiges, ernstgemeintes“ Interesse

Kurs halten

Hier weise ich gerne auf eine der drei Führungsfähigkeiten – nämlich Lokomotion hin à siehe Podcast #002 Was heißt eigentlich „Führen“ im Unternehmen.  Hier geht es um die sogenannte „Flexible Beharrlichkeit, sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, ohne stur zu sein.

Wort halten

Jeder weiß, was damit gemeint ist.

Reifegrad feststellen

Ist wirklich zu empfehlen, dies zu tun, um dann im Anschluss auch den passenden Führungsstil aus dem Führungswerkzeugkoffer heraus zu holen.

Fördern

Und auch die „unausgeschöpften“ Potenziale des Mitarbeiters heben.

Kritisieren

siehe kompletter Podcast #008 Kritisieren von Mitarbeitern

Loben

Siehe kompletter Podcast #007 Loben Sie Ihre Mitarbeiter

Vertrauen geben

Bis hin zu Vertrauens-Vorschuss geben – diese Investition ist sehr lohnenswert – für alle Beteiligten

Nehmen

Zeit, Druck, Masse, Unklarheit – um nur einige zu nennen – eine anspruchsvolle Tätigkeit als Führungskraft.

Prüfen

Nicht alles, was gesagt wird, stimmt. Nicht alles, was nicht gesagt worden ist, ist Zustimmung oder Ablehnung. Wir müssen als Führungskraft ein Gespür entwickeln oder haben es, wann wir etwas für wahr, zutreffend oder richtig halten und wann wir prüfen.

Korrigieren

Spricht für sich – ein gutes Zeichen, wenn wir nach Planen, Tun und Kontrollieren auch Korrigieren und hoffentlich damit wieder ins Handeln kommen.

Definieren

Ziele, Anforderungen, Aufgaben

Stabilisieren

Während oder nach einer Krise – menschlich, wirtschaftlich, oder im Team – insbesondere nach größeren Veränderungsprozessen.

Beurteilen

Es zählen heute mehr denn je – nicht die ZDF´s (Zahlen, Daten, Fakten), sondern die Meinungen zu den Fakten. Hier bedarf es einer serösen Beurteilungsfähigkeit. Unsere Meinung als Führungskraft ist oft Meinungsmacher – bewusst oder unbewusst.

Vermitteln

Zwischen Parteien, Abteilungen, Bedürfnissen und Informationen – eine hohe Kunst als Vermittler tätig zu sein.

Lernen

Hier hören wir jetzt auf – und nicht ohne Grund beim TUN-Wort „Lernen“.

Wir halten fest: Zu lernen bleibt uns noch viel – ein Leben lang – wir führen uns ja auch schließlich ein Leben lang – also in diesem Sinne „FührungsKRAFT für Führungskräfte. Die brauchen wir und ich hoffe, Sie konnten einige Impulse für sich mitnehmen und in Ihrem Führungsherz aufnehmen und als Führungspersönlichkeit speichern.

Klar ist mein Führungsbaum – den ich für diesen Podcast gezeichnet habe – bei weitem noch nicht vollständig, aber aus dem vielen TUN entsteht auch das was wir SIND und was wir HABEN. Fast schon nebenbei entstehen sogar begeisterte, motivierte, tolle Menschen, die die Früchte unseres Tuns sind.

Dazu gibt es sicher auch mal einen Führungsbaum – das verspreche ich – dann aber nicht nur mit Blättern, auf denen ich die TUN-Wörter geschrieben haben, sondern mit Blüten und Früchten. Und diese Früchte zu sehen, mit Freude zu genießen, füttert unsere Eigenmotivation und Leistungsbereitschaft und speist damit neue Energie in unsere Führungs-Akkus ein.

So, das war´s schon mit der Jubiläums-Ausgabe. Ging schneller als ich dachte. Und wenn ich das zusammenfassen soll, dann ist das auch ganz easy: Kurz durchatmen. Dazu brauche ich weniger 90 Sekunden. Ich starte – jetzt:

Als Führungskraft sind Sie gut beraten, wenn Sie folgendes tun – diesmal in alphabetischer Reihenfolge:

Analysieren
Anerkennen
Anpassen
Berichten
Besprechen
Beurteilen
Budgetieren
Definieren
Delegieren
Entscheiden
Entwickeln

Feststellen
Fördern
Führen
Geben – i.S.v. Halt
Geben – i.S.v.Vertrauen
Geben – Richtung
Halten – i.S.v. Wort
Halten – i.S.v. Kurs
Informieren
Kalkulieren
Kommunizieren

Kontrollieren
Korrigieren
Kritisieren
Leiten
Lernen
Loben
Nachdenken
Nehmen
Organisieren
Partizipieren
Planen

Priorisieren
Prüfen
Schaffen – i.S.v. Rahmen
Sorgen – für Ziele
Stabilisieren
Steuern
Überzeugen
Vermitteln
Vordenken
Zeigen – i.S.v. Interesse
Zuhören

Und das tun Sie auf der Grundlage guter Beziehungen, motiviert von ihren Bedürfnissen, basierend auf ihren persönlichen Werten und Prinzipien, mit einer klaren sichtbaren Haltung.

Das war´s – und tschüss – Ihr Stefan Schulik

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